Nehme dir nach jedem Traum am Tage etwas Zeit, um den Sinn für dich verständlich zu machen. Nutze dazu gern Traumsymbollexikas, online oder in Buchform. Aber stütze dich nicht vollkommen darauf, denn es ist deine Traumbühne und diese speist sich aus deinen Erfahrungen, Empfindungen und Bedeutungen, entspringen deinem Selbst und hat somit eine ganz persönliche Bedeutung. Sie sind jedoch gerade am Anfang eine Unterstützung und können ein Ideengeber sein. Träume enthalten Symbole, die deiner Gefühlssprache entspringen. Sie sind emotional angehaucht und bieten ein reiches Farbspektrum an Interpretation. Schreibe dir diese Symbole in ein Notizbuch und füge deine eigene Bedeutung hinzu. Korrigiere und erweitere sie bei Bedarf. Im Laufe der Zeit erlernst du die Sprache deines Gefühls, deiner Seele, immer besser kennen und verstehen. Deine innere Sprache weiß, dass du ein Lernender bist. Sie wird dich wie in der Schule häppchenweise mit Informationen füttern. Träume die besonders wichtig sind, werden sich wiederholen. Symbole, die deine Aufmerksamkeit verlangen, werden sich ebenfalls fortwährend zeigen. Einige Träume sind so direkt in ihrer Aussage, dass es keiner Interpretation benötigt. Wenn ein Traum nicht zu entschlüsseln ist, lasse ihn ruhen. War er besonders wichtig, wird er sein Verständnis vielleicht eines Tages preisgeben. Rückblickend und mit etwas Abstand sieht und versteht man Dinge oft anders. Denn ein Großteil deiner Träume wird in der ersten Zeit viel auf dich und deinen Alltag bezogen sein. Visionen folgen meist erst, wenn du deine Traumsprache verstehst und harmonisiert bist. Sonst könntest du sie nicht greifen. Dein Unbewusstes, deine Seele, ist hochintelligent und gibt dir Raum und Zeit um sie kennenzulernen.

Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass du auch in deinem Alltag viele Geschehnisse anders interpretieren wirst als bisher wahrgenommen und dir viel Wissen aneignest.